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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr/Ebola

Halle (ots) - Dass der Westen nun entschlossen eingreift, ist aber zwingend. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit. Die betroffenen Länder können die Situation nicht bewältigen. Es entspricht der Rhetorik der Regierung, Deutschland müsse international mehr Verantwortung übernehmen. Vor allem ist es im westlichen Interesse. Wenn die Seuche weiter grassiert, werden die humanitären Kosten immer höher. Experten schließen auch nicht mehr aus, dass das Virus mutiert und eines Tages doch noch Europa bedroht. Je weniger der Westen heute hilft, desto mehr wird er morgen helfen müssen. Das ist die brutale Lehre der Krise - und ein Lehrbeispiel für Globalisierung.

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