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Mitteldeutsche Zeitung: zu Netflix

Halle (ots) - Schon seit Jahren verändern sich mit den Lebens- auch die Sehgewohnheiten namentlich der jüngeren Zuschauer. Und die sind es ja, auf die man in der Branche setzt. Die Zeiten, da man sich mehrheitlich um 20 Uhr vor dem Fernseher versammelte, werden über kurz oder lang vorbei sein. Viele Menschen greifen schon heute auf die Dienste von Amazon, Maxdome oder Sky zurück, bei denen sie selber bestimmen, was läuft. Und wann. Das ist nicht unerschwinglich, zudem dürfte der Wettbewerb durch Netflix, die auch ambitionierte Eigenproduktionen wie "House of Cards" anbieten, in Bewegung kommen. Da müssen sich ARD und ZDF etwas einfallen lassen, es wird wohl auf noch mehr Krimis hinauslaufen. Denn fallen die Quoten, wird man den Sendern irgendwann die Zuwendungen kürzen, dem Beitragszahler zur Freude. Über Inhalte und Qualität künftiger Angebote ist damit freilich noch gar nichts gesagt.

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