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Mitteldeutsche Zeitung: Linke Parteichefin Kipping weist Kritik der Bürgerrechtler an Regierungsbeteiligung zurück

Halle (ots) - Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat die Kritik ehemaliger DDR-Bürgerrechtlicher an einer möglicherweise rot-rot-grünen Regierung in Thüringen unter der Führung des linken Spitzenkandidaten Bodo Ramelow nach der Landtagswahl am 14. September zurück gewiesen. "Jetzt beginnt die Union einen Wahlkampf mit schmutzigen Mitteln", sagte sie der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Wochenend-ausgabe). "Da wird sogar mit Lügen und Diffamierungen gearbeitet." Kipping fügte hinzu: "Wir kämpfen in Thüringen fair um einen Wechsel. Die Union wäre gut beraten, zur sachlichen Auseinandersetzung zurück zu kehren." Die Tageszeitung "Die Welt" hatte zuvor berichtet, dass rund 40 frühere DDR-Bürgerrechtler und Opfer der SED-Diktatur einen Aufruf gegen Rot-Rot-Grün unterstützten. Darunter seien die ehemalige CDU-Bundestags-abgeordnete Vera Lengsfeld und der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft, Rainer Wagner.

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