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Mitteldeutsche Zeitung: zu Ebola

Halle (ots) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat richtig und mutig entschieden: Der Einsatz experimenteller, noch nicht am Menschen erprobter Wirkstoffe sei in dieser Lage mit bisher 1 000 Toten und 1 800 Infizierten ethisch vertretbar. Auf Wunder sollte man dennoch nicht hoffen. Denn für die große Mehrzahl der bereits Infizierten reicht die zur Verfügung stehende Menge der Mittel keinesfalls aus. Die WHO verlangt unter anderem - und zwar zu Recht -, dass sich die Patienten bewusst für oder gegen das Mittel entscheiden sollen, nachdem man ihnen verdeutlicht hat, dass die Behandlung Nebenwirkungen und Folgen haben könnte. Ein im Koma liegender Schwerstkranker wird diese Entscheidung kaum treffen können. Auch nicht einer, der kaum versteht, was da mit ihm passiert.

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