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Mitteldeutsche Zeitung: zur Deutschen Bank

Halle (ots) - Mit seinen Investitionen macht es der Scheich unwahrscheinlicher, dass Deutschlands größtes Geldhaus bei der nächsten Finanzkrise ins Wanken gerät und den Staat um Hilfe angehen muss. Der Vertreter aus der Herrscherfamilie des Golfemirats trägt ein Viertel der Kapitalerhöhung mit. Mit dem Geld aus Katar und von anderen Investoren zieht die Deutsche Bank die Konsequenz aus der Finanzkrise. Sie baut Puffer auf, um auch bei einer neuerlichen Krise ohne Hilfe vom Staat auszukommen. Das schafft Stabilität. Umgekehrt zeigt der Griff nach den Milliarden der Kataris, wie sehr das Institut in Bedrängnis geraten ist. Die bisherige Kapitalschwäche, die Belastungen durch all die Rechts-streitigkeiten und die steigenden Anforderungen der Aufsicht erzwingen den Schritt, der keinem gefällt.

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