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Mitteldeutsche Zeitung: zu Nigeria

Halle (ots) - Die Bundesregierung hat die Stabilität Afrikas als deutsches Sicherheitsinteresse entdeckt. Deshalb wird eine Handvoll Soldaten nach Somalia, Mali und in die Zentralafrikanische Republik geschickt. Nach Nigeria will die US-Regierung nun Berater schicken. Dies soll kein Plädoyer zum Eingreifen dort sein, nur der resignierte Hinweis, dass der Westen wohl nicht mehr vermag, als den gescheiterten und noch scheiternden Staaten Afrikas beim blutigen Verfall zuzuschauen.

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