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Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Halle (ots) - In Griechenland sind die harten Sparmaßnahmen nicht vergessen. Etwa, dass die Regierung lieber den Mindestlohn kürzte, als die Reeder steuerlich zur Kasse zu bitten. Vergessen sind auch nicht die Einschnitte im Gesundheitssystem und die Kürzung der Renten. Bei der Europawahl im Mai wird deshalb ein Erfolg des Linkspopulisten Alexis Tsipras befürchtet. Vor allem die Sozialdemokraten müssen als Juniorpartner der Regierung mit Verlusten rechnen. Griechenland zeigt: Die ökonomischen Daten sind das eine, soziale und politische Instabilität sind die viel größeren Unwägbarkeiten beim schwierigen Weg aus der Krise.

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