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Mitteldeutsche Zeitung: zu Mindestlohn

Halle (ots) - Nicht jeder Einwand ist als Lobby-Geschrei von der Hand zu weisen. So wäre es etwa absurd, wenn ein Jugendlicher durch den Mindestlohn motiviert würde, als Spülhilfe im Restaurant zu jobben, statt die schlechter bezahlte Koch-Lehre anzufangen. Ganze Branchen oder alle Mini-Jobber wird Nahles nicht ausnehmen können. Aber um passgenaue Lösungen muss sie sich bemühen. Die Gewerkschaften können laut Radikallösungen fordern. Wenn das Experiment "Mindestlohn" dadurch gegen die Wand fährt, bleibt der politische Schaden bei Nahles hängen.

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