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Mitteldeutsche Zeitung: zu EU/Ukraine

Halle (ots) - Als symbolischer Beistand blieb einzig eine Finanzhilfe für die Ukraine. Geld und Hoffnung - mehr hat Europa derzeit nicht zu bieten. Das ist wenig, um der Ukraine zu helfen und Russlands Staatschef Wladimir Putin zu beeindrucken. Die USA drohen strikte Sanktionen an, deshalb sollte im heraufziehenden Europawahlkampf auch die Binnenwirkung der Debatte nicht unterschätzt werden. Die Europakritiker von Geert Wilders bis Peter Gauweiler sehen sich in ihrem Papiertiger-Vorurteil bestätigt, die EU produziere nur fein formulierte Formeln, könne aber sonst wenig erreichen. Diejenigen, die an die europäische Idee noch glauben, sind enttäuscht vom geringen außenpolitischen Gewicht, das die EU gegenüber Russland aufzubringen vermag. Die EU war immer stolz auf ihre Friedensidee. Im Krim-Konflikt drohen nun alle zu verlieren.

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