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Mitteldeutsche Zeitung: zu Olympia

Halle (ots) - Das Kernproblem der Förderpraxis in Deutschland bleibt, dass es dazu führt, dass Bilanzen nach Olympischen Spielen nur in Medaillen gezogen werden. Dabei wäre es viel sinnvoller, wenn sich der hoch organisierte deutsche Sport viel detailliertere Maßstäbe setzen und sich die Athleten und ihre Ergebnisse individuell anschauen würde. Dann könnte man zum Beispiel mit Blick auf Sotschi 2014 die Frage stellen, ob nicht das Erreichen des Halbfinals einer 15-jährigen Shorttrackerin viel mehr nach Förderung schreit als etwa Platz sieben eines 36-jährigen Bobfahrers. Es wäre viel geholfen, wenn ein verändertes Denken Einzug halten würde. Ein gutes Fördersystem hat Perspektiven im Auge, nicht den Status quo.

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