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Mitteldeutsche Zeitung: zu von der Leyen

Halle (ots) - Es ist der Politikerin Ursula von der Leyen hoch anzurechnen, dass sie nicht der Versuchung erlegen ist, die Expertin im Schnelldurchgang zu spielen. Vielmehr nimmt sie sich offenbar das Kind aus Hans Christian Andersens Märchen "Des Kaisers neue Kleider" zum Vorbild. Die Ministerin verweigert sich dem Gruppenzwang der Huldigung an das "So haben wir es immer gemacht". Sie schreckt nicht davor zurück, öffentlich auszusprechen, dass die Rüstungsplaner der Bundeswehr nackt dastehen. Mehr als einen Anfang hat von der Leyen nicht gemacht. Die echten Probleme beginnen erst. Selbst Vorgänger Thomas de Maizière hat die Reform des Beschaffungsapparates nicht geschafft. Nach von der Leyens Beginn mit Paukenschlag geht es nun ins Gestrüpp der Umsetzung.

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