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Mitteldeutsche Zeitung: zu Hypovereinsbank

Halle (ots) - Alle Geldhäuser kämpfen mit ähnlichen Problemen: Die Kreditzinsen sind niedrig, risikoreiches Geschäft soll abgebaut werden und die Kunden erledigen einfache Bankgeschäfte zu Hause am Computer. Darauf müssen private Banken, Volksbanken und Sparkassen reagieren. Filialschließungen sind unvermeidbar. Doch die Institute sind gut beraten, vorsichtig zu agieren. Der Kunde, der seine Überweisung per Internet vornimmt, will noch lange nicht seinen Kreditvertrag online abschließen. Gerade wenn es um hohe Geldsummen geht, wird der Banker vor Ort, den man auch namentlich kennt, von vielen Vermögenden bevorzugt. Diese sind oft auch Unternehmer, was sich mittelbar auf das Firmenkundengeschäft auswirken könnte. Kundenverluste sind bei der HVB also programmiert. Die radikale Strategie könnte sich daher vor allem für die Wettbewerber rechnen.

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