Mitteldeutsche Zeitung: zur Deutschen Bank

Halle (ots) - Die Geschichte hinter der Geschichte relativiert zum einen die Empörung etwas, die sich medial entfaltet. Zum anderen aber zeigt sie, dass sich die Top-Banker ihrer Bedeutung in der deutschen Öffentlichkeit nicht bewusst sind. Jede Waffenschmiede erhält mehr Sympathiepunkte als die Banken. Von der Deutschen Bank, der mächtigsten und größten ganz zu schweigen. Warum, ist irrelevant. Relevant ist, dass es so ist und dass es alle Chefs der Deutschen Bank nach Alfred Herrhausen nicht mehr verstanden haben, mit dieser Bürde umzugehen. Im Gegenteil, sie sorgten mit ihrem Verhalten dafür, dass das Image der Banken noch schlechter wurde. Eine Banken- und Finanzkrise später hat die Öffentlichkeit jegliches Verständnis verloren.

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Mitteldeutsche Zeitung
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