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Mitteldeutsche Zeitung: zu Klimaschutz und Mieten

Halle (ots) - Panikmache ist fehl am Platze, zumal gerade in Ostdeutschland die Luft für Mietsteigerungen vielerorts sehr dünn ist. Dennoch offenbart die Ankündigung der Regierung, wohin die Reise geht. Erst sollten die Hauseigentümer zur Sanierung verpflichtet werden, dann blieb nach deren Protesten alles freiwillig. Kein Problem, wenn die Fördermittel spürbar erhöht würden. Die nämlich sind nicht auf die Mieter umlegbar und würden die Modernisierungskosten drücken. Stattdessen wird eher gekürzt und man greift auf die Mieter zurück, um die Klimaschutzziele doch irgendwie durchzudrücken. Der Staat spart, die Banken geben Kredite, die Mieter zahlen. Und die Kosten für die Politik? Vertrauensschwund. Das Klima ist gründlich verdorben.

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