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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr

Halle (ots) - Amtsinhaber Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geht nun einen großen Schritt in die richtige Richtung. Er hat dafür Lob verdient. Dies gilt, weil es Zeit ist, die Truppe konsequent an den tatsächlichen Erfordernissen auszurichten. Dies sind Auslandseinsätze wie in Afghanistan - auch wenn sich so schnell kein verantwortlicher westlicher Politiker mehr für einen Einsatz dieser Größenordnung aussprechen wird. Es läuft strukturell etwas gründlich schief, wenn eine 252 000-köpfige Armee an Grenzen stößt, sobald wie jetzt knapp 10 000 Soldaten außerhalb des Landes aktiv sind. Lob hat Guttenberg auch deshalb verdient, weil er etwas riskiert. Der CSU-Mann riskiert zu scheitern und geht trotzdem mutig voran. Mehr kann man von einem Politiker nicht verlangen.

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