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Mitteldeutsche Zeitung: zu Folgen der Bundespräsidentenwahl

Halle (ots) - Leidenschaft war Merkels Stärke nie. Nun schwinden in den Augen der Bürger auch Geradlinigkeit und Glaubwürdigkeit. Wie kann die Kanzlerin sich "neu erfinden", ohne sich untreu zu werden? Und die SPD? Nähert sich in Umfragen wieder der 30-Prozent-Marke. Die schwarze-gelbe Koalition mag dabei sein, ihre Mehrheitsfähigkeit zu verspielen. Aber Rot und Grün haben die ihre noch längst nicht gewonnen. Bis auf weiteres bedürfen sie der Unterstützung jener Partei, die das zweite Opfer der "Operation" Gauck darstellt. Die nahezu geschlossene Weigerung der Linken, den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler und Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde zu wählen, hat gezeigt, wes Geistes diese Partei immer noch ist.

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