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Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Personalie Uni-Professorin wird Kultusministerin

Halle (ots) - Die Magdeburger Uni-Professorin Birgitta Wolff soll neue Kultusministerin in Sachsen-Anhalt werden. Das erfuhr die MZ am Rande des Landtages aus Regierungskreisen. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer will heute die CDU-Landtagsfraktion nach der Landtagssitzung in einer Sondersitzung über eine Personalentscheidung informieren, sagte Regierungssprecherin Monika Zimmermann, ohne auf den Namen einzugehen.

Wolff soll den im Juni aus dem Amt scheidenden Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) ablösen, der in der vergangenen Woche als neuer Präsident der Berliner Humboldt-Universität gewählt wurde. Wolff ist 45 Jahre alt und Professorin Betriebswirtschaftslehre. Als Professorin eilt der aus dem Münsterland stammenden Wolff ein guter Ruf voraus, politisch, vor allem bildungspolitisch, gilt sie als völlig unbeschriebenes Blatt. Nach MZ-Informationen hat Böhmer die Entscheidung im Alleingang getroffen. Olbertz soll sich hingegen für den geschassten niedersächsischen Wissenschaftsminister Lutz Stratmann stark gemacht haben. In der CDU im Land galten Kultusstaatssekretär Winfried Willems und der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Leimbach, als heiße Kandidaten.

In der CDU-Fraktion ist Böhmer derweil stark unter Druck geraten, die Personalie schnell zu entscheiden. Dazu haben einzelne Mitglieder einen entsprechenden Antrag gestellt.

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