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Mitteldeutsche Zeitung: zu Oberst Klein

Halle (ots) - Oberst Georg Klein hat endlich Gewissheit. Sieben Monate nach dem Luftschlag von Kundus weiß dessen Urheber, dass er ohne Anklage davon kommen wird. Beides sei Klein ebenso gegönnt wie der Truppe insgesamt, die sich nach Rechtssicherheit sehnt. Die Vorwürfe gegen Klein waren nie moralischer Natur. Was er tat, war subjektiv nachvollziehbar. Tatsache ist, dass das Bombardement militärisch nicht zwingend war und gegen Regeln der Nato verstieß. Die Bundeswehr-Führung kann das nicht auf sich beruhen lassen. Was sind Einsatzregeln wert, wenn sie im Zweifel ignoriert werden können? Die Antwort darauf gibt der Krieg selbst. Er ist es, der Regeln außer Kraft setzt.

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