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Mitteldeutsche Zeitung: Einsatz am Hindukusch Grüner Sicherheitspolitiker Nouripour fordert von der Bundesregierung eine Abzugsperspektive aus Afghanistan

Halle (ots) - Der sicherheitspolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, sieht nach dem jüngsten tödlichen Angriff auf Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan die Bundesregierung in der Pflicht. "Die Bundesregierung ist jetzt in der Verpflichtung, genau zu erklären, warum wir in Afghanistan sind", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Genau so wichtig ist zu erklären, was passieren muss, damit die Aufgabe erfüllt ist und die deutschen Soldaten zurückgehen können." Es gehe darum, eine "Abzugsperspektive darzustellen". Mit Blick auf den Angriff erklärte Nouripour weiter: "Das ist eine sehr schlimme Geschichte. Aber dies ist die Stunde der Trauer und nicht weiterer aktionistischer Vorschläge, was man an Waffen braucht." Was etwa eine Flächenwaffe wie die Panzerhaubitze 2000 "in einem dicht besiedelten Raum bringen soll, das verstehe ich nicht", so der Grünen-Politiker. "Da ist der Minister die Begründung noch schuldig."

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