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Mitteldeutsche Zeitung: zu Ärzteausbildung

    Halle (ots) - Wichtiger erscheint die von Rösler angestoßene Debatte um die Sinnhaftigkeit des Notendurchschnitts als Auswahlkriterium. Was erzählt ein Einser-Abi über die Eignung für begehrte Berufe? Recht wenig. Für Ärzte sind soziale Kompetenz, ethische Fundierung und psychologisches Einfühlungsvermögen ebenso wichtig wie pharmakologisches Wissen. Gute Noten sagen so gut wie nichts darüber aus, inwieweit solche Fähigkeiten vorhanden sind. An die Stelle eindimensionaler Leistungsnachweise könnten durchaus Auswahlgespräche, eine Vorausbildung in medizinischen Berufen oder Studien verwandter Fachbereiche treten.

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