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Mitteldeutsche Zeitung: Ost-Papier der CDU SPD-Politikerin Gleicke übt scharfe Kritik

Halle (ots)

Die Sprecherin der ostdeutschen
SPD-Bundestagsabgeordneten, Iris Gleicke, hat das auf dem kleinen 
Parteitag der CDU verabschiedete Ost-Papier scharf kritisiert. Es sei
ein "Sammelsurium von Allgemeinplätzen, mit denen die Ostdeutschen 
nichts anfangen können", sagte sie der in Halle erscheinenden 
"Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). So habe "die 
Bundesregierung weder einen konkreten Fahrplan noch ein auch nur in 
Ansätzen erkennbares Modell für eine gerechte Rentenangleichung 
vorgelegt". Außerdem müsse sich die CDU fragen lassen, wie sie ihr 
vollmundiges Bekenntnis für Forschung und Entwicklung mit der jüngst 
beschlossenen drastischen Absenkung der Solarförderung in 
Ostdeutschland in Einklang bringen wolle. "Ein Bekenntnis für den 
Forschungsstandort Ostdeutschland sieht ja wohl anders aus", so 
Gleicke. Der Osten werde mit "Wortgeklingel" abgespeist.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
Telefon: 0345 565 4300

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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  • 21.03.2010 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke

    Halle (ots) - Im Osten sind die guten Wahlergebnisse trotz des Papiers wohl nicht gefährdet. Hier kann die Partei auf die alten Eliten und die neuen Benachteiligten bauen. Ob man mit dem Entwurf in Nordrhein-Westfalen die Fünf-Prozent-Hürde überspringen kann, ist eine Frage. Mit Blick auf Regierungsbeteiligungen stünde die Linkspartei vor der Alternative, sich vom Grundsatzprogramm in der praktischen Politik meilenweit zu entfernen - oder auf Koalitionen ...