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Mitteldeutsche Zeitung: Amoklauf/Winnenden Mutter eines Opfers verlangt weitere Verschärfung des Waffenrechts

Halle (ots) - Die Sprecherin des "Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden", Gisela Mayer, hat anlässlich des ersten Jahrestages der Tat am 11. März 2009 eine weitere Verschärfung des Waffenrechts gefordert. "Es ist schon häufiger so, dass eine Pistole in der Küchenschublade liegt", sagte sie der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Eine normale Wohnung ist im Übrigen nicht als Hochsicherheitstrakt eingerichtet. Und die Waffe ist eigentlich für Polizei und Militär gedacht. Das passt nicht zusammen. Deshalb frage ich mich immer noch, warum man Waffen nicht an Sammelstellen aufbewahrt, die entsprechend gesichert werden können. Hier besteht Nachbesserungsbedarf." Mayer erklärte weiter: "Ganz konkret brauchen wir einen besseren Jugendschutz im Bereich Killerspiele. Und wir brauchen einen anderen Umgang miteinander. Da sind alle aufgefordert. Mayers 24-jährige Tochter Nina kam bei dem Amoklauf als eines von 15 Opfern ums Leben. Jetzt hat die Mutter ein Buch geschrieben mit dem Titel: "Die Kälte darf nicht siegen - Was Menschlichkeit gegen Gewalt bewirken kann". Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Jörg Biallas Telefon: 0345 565 4300 Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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