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Mitteldeutsche Zeitung: Afghanistan
Kundus-Anwalt Popal kritisiert Aktion der Linksfraktion

    Halle (ots) - Der Anwalt der Hinterbliebenen des Luftangriffs von Kundus, Karim Popal, hat sich kritisch zur jüngsten Protestaktion der Linksfraktion im Bundestag geäußert. "Dass Menschen ums Leben gekommen sind, kann man nicht bestreiten", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Dass Menschen unschuldig ums Leben gekommen sind, kann man auch nicht bestreiten." Popal fügte aber hinzu: "Man muss vernünftig und sachlich demonstrieren - und nicht in dieser Form. Der Bundestag ist nicht der geeignete Ort dafür. Man muss auf einen Platz oder eine Straße gehen und das dort machen." Mitglieder der Linksfraktion hatten Plakate mit Namen der Opfer des Luftangriffs hochgehalten und so gegen den Afghanistan-Krieg protestiert.

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