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Mitteldeutsche Zeitung: zu Westerwelle

    Halle (ots) - Den Ärger über die zerplatzten Hoffnungen auf den Beginn eines neuen liberalen Zeitalters lässt Westerwelle nun an jenen aus, die mehrheitlich eben nicht aus eigenem Verschulden auf Hartz IV und andere Transferleistungen angewiesen sind. Es gibt keine politische Kraft in Deutschland, die "anstrengungslosen Wohlstand" verspricht, wie Westerwelle behauptet. Aber mit seinen überzogenen Äußerungen verhindert der FDP-Chef die eigentlich notwendige Debatte darüber, wie tatsächlich die Balance zwischen Leistungsträgern und -empfängern gefunden werden kann. Die Attacken Westerwelles sind umso unangenehmer, da weder er noch die anderen FDP-Minister bislang durch die Professionalität in ihren Ämtern aufgefallen sind, die man eigentlich von der langjährigen Regierungspartei erwarten durfte.

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