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Mitteldeutsche Zeitung: Afghanistan
Kurnaz-Anwalt Docke will mit Karim Popal im Fall der Kundus-Entschädigung zusammenarbeiten

Halle (ots) - Der frühere Anwalt des Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz, Bernhard Docke, hat den Anwalt der Opfer des Luftangriffs von Kundus, Karim Popal, gegen Kritik verteidigt und angekündigt, ab sofort mit ihm zu kooperieren. "Ich kenne Herrn Popal; und ich halte ihn für seriös", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Ich werde ihn in der Sache unterstützen." Beide werden am Donnerstag in Bremen eine Pressekonferenz geben. Docke plädierte in der Entschädigungsfrage für eine "möglichst schnelle Einigung". Die gegen seinen Kollegen erhobenen Vorwürfe seien unbegründet. Nach Recherchen des SWR-Magazins "Report Mainz" soll Popal bei Gesprächen in Kundus den internationalen Truppen in Afghanistan willkürliche Tötungen unterstellt haben. Zudem gebe es Zweifel an seinen Zahlenangaben zu Opfern und Mandanten. Dorfälteste in Kundus hätten sich inzwischen von dem Anwalt distanziert, so der Sender. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Jörg Biallas Telefon: 0345 565 4300 Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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