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Mitteldeutsche Zeitung: zu Sozialabgaben

    Halle (ots) - Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise treffen Deutschland 2010 vermutlich härter als im ablaufenden Jahr. Was Ausgaben betrifft, ist der Spielraum begrenzt. Der Löwenanteil des Bundesetats ist fest verplant. Zur Disposition stehen Sonderregelungen in Form von Subventionen, deren Abschaffung sich regelmäßig auf den "Giftlisten" des Bundesfinanzministeriums findet - etwa die Pendlerpauschale. Bleiben Mehreinnahmen. Die Bundesregierung denkt darüber nach, den Arbeitslosenversicherungsbeitragvon derzeit 2,8 Prozent auf 4,5 Prozent zu erhöhen. Arbeit würde deutlich teurer, die Kaufkraft sänke. Auf der Konjunkturgiftskala rangiert das irgendwo zwischen Zyankali und Dioxin.

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