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Mitteldeutsche Zeitung: zu Steuer/Spitzentreffen

    Halle (ots) - Sollte es der Kanzlerin doch noch gelingen, Schleswig-Holstein durch Finanzzusagen für ein spätes Ja zum kleinen Steuersenkungspaket zu gewinnen, sie stünde dann da wie ein Erpressungsopfer, das letztlich zähneknirschend Erpressungsgeld gezahlt hat. Und im Fall ihrer Weigerung bliebe als Negativ-Fazit hängen: Das partei-interne Konfliktpotenzial wurde von der Bundeskanzlerin unterschätzt.

    Auch Carstensen hat sich bereits in eine Niederlage hineintaktiert. Er kann, wenn die Steuerfehde vorbei ist, wählen zwischen der Benotung "den Mund zu voll genommen" oder "schon mal ein bisschen am Stuhl der Kanzlerin gesägt".

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