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Mitteldeutsche Zeitung: zu BMW und Top-Gehältern

    Halle (ots) - Mit leistungsorientierter Bezahlung hat es wenig zu tun, wenn Führungskräfte das 40-fache ihrer Angestellten verdienen und selbst bei schlechten Zahlen noch Zuschläge bekommen. Das Grundproblem ist die enge Verflechtung zwischen Vorständen und Aufsichtsräten. Der Ex-Vorstandschef sitzt oft im Kontrollgremium. So entstehen Seilschaften. Die Selbstverpflichtung der Konzerne bei Gehältern sowie die jüngsten gesetzlichen Reglementierungen können dem nur bedingt Einhalt gebieten. Die Kapitalgeber müssen die Initiative übernehmen. Die Familie Quandt als BMW-Großaktionär und der Vorstand haben nun ein Zeichen gesetzt. Es ist zu hoffen, dass andere diesem Beispiel folgen.

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