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Mitteldeutsche Zeitung: zu Koalitionen

    Halle (ots) - Theoretisch hätten die Grünen und die Gelben sogar eine gemeinsame Programm-Plattform erarbeiten können - nach dem Motto: Wir versöhnen das Liberale und das Libertäre. Wer dieses Land künftig regieren will, der muss auf unser beider Anliegen eingehen. Es wäre der Versuch gewesen, das Fünf-Parteien-System so aufzumischen, dass alte Lagergrenzen übersprungen werden. Dazu ist es aber nicht gekommen. Da FDP und Grüne die Auflockerung der Blöcke nicht zustande gebracht haben, sollten sie sich nicht über die Folgen ihrer "Ausschließeritis" beklagen. Es kann ja sein, dass es für die Wunsch-Koalition nicht reicht und wegen vorschneller Abgrenzungen ein Dreier-Bündnis nicht möglich ist. Die Halsstarrigkeit von Gelb plus Grün wäre somit Ursache für das, was man eigentlich verhindern will - die Wiederkehr der Großen Koalition.

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