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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bankgeheimnis

    Halle (ots) - Weil Deutsche, Franzosen, Briten und Amerikaner ungeliebte Steueroasen erfolgreich sturmreif geschossen haben, bieten sogar bislang wenig kooperative Staaten wie die Schweiz plötzlich eine zarte Lockerung ihres Bankgeheimnisses an. Nach Liechtenstein und Andorra können sich nun auch Luxemburg, Österreich und die Eidgenossen eine engere Zusammenarbeit mit dem Fiskus anderer Länder vorstellen.

    Das ist erfreulich. Reichen aber wird das nicht. Das Geschäftsmodell von Steueroasen besteht ja gerade darin, Geld aus Industriestaaten abzusaugen. Bankgeheimnis, diskrete Geldhäuser und eine intransparente Finanzmarktregulierung sind die Werkzeuge dafür. Darauf wird auch die Schweiz so leicht nicht verzichten.

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