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Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost-Konflikt

    Halle (ots) - Es ist leicht, etwa den Amerikanern, eine verfehlte Nahost- Politik und ein mangelndes Engagement für den Frieden vorzuwerfen. Aber richtig ist, dass sich jeder US-Präsident der letzten Jahrzehnte an diesem Problem die Zähne ausgebissen hat. Einen Waffenstillstand zu fordern, neue Emissäre zu schicken, Konferenzen und Friedenspläne vorzuschlagen - all das ist nicht falsch und in Anbetracht der schlimmen Nachrichten vielleicht noch die beste Antwort. Aber nichts und niemand kann Israelis und Palästinensern Frieden bringen, wenn nicht auf beiden Seiten die Einsicht reift, dass man miteinander leben muss und mit der historisch gewachsenen Lage, dass man schmerzliche Kompromisse schließen und das wechselseitig erlittene Unrecht hinter sich lassen muss.

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