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Mitteldeutsche Zeitung: zu Finanzen und Politik

    Halle (ots) - Man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, dass der Herbst 2008, in dem die Aktienkurse fallen wie braune Blätter, im kommenden Jahr immer wieder beschworen werden wird. Es würde auch nicht helfen, wenn sich das bürgerliche Lager dem Thema verweigert. Im Kampf zwischen Linkspartei und SPD, für das Ringen darum, was links und wer sozialer ist, wird die Finanzkrise der ideale Hintergrund sein. Der Finanzmarkt und seine Mechanismen sind bis an die Grenze der  Undurchschaubarkeit komplex. Zu komplex für Wahlkampfreden auf Marktplätzen. Das Zerrbild des gierigen Bankers, der egoistisch alle in den Ruin treibt, ist dafür umso anschaulicher. Die Krise der Finanzen droht das politische System zu beschädigen. Merkel ahnt das wohl.

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