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Mitteldeutsche Zeitung: zu Finanzmärkten

    Halle (ots) - In Politik und Wirtschaft hat das große Nachdenken gerade erst begonnen. Wieder ist eine der Gewissheiten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ins Wanken geraten: Die automatische Überlegenheit des freien Marktes, der möglichst weniger Regeln bedarf. So wenig wie nach dem Fall der Mauer das "Ende der Geschichte" und das wahre Friedenszeitalter anbrach, so wenig erweist sich heute der reine Finanzkapitalismus als allein selig machend. Jene, die vor Übertreibungen gewarnt haben, wurden bestätigt. Gescheitert ist zunächst einmal der internationale Finanzhandel, dessen Produkte selbst für Fachleute teilweise kaum noch nachvollziehbar waren. Die wundersame Geldvermehrung für viele, durch Handel mit Finanzprodukten ohne reale Gegenwerte, ist gescheitert.

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