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Mitteldeutsche Zeitung: zu Informationspolitik bei Straftaten

    Halle (ots) - Die Behörden machen mobil. Maulwürfe aus den eigenen Reihen sollen ausgekundschaftet werden. Erst die tote Michelle in Leipzig, jetzt die Gewalttaten im rechtsextremen Milieu in Sachsen-Anhalt: Haben Ermittler Journalisten entgegen den Anweisungen mit Informationen versorgt? Für Wolfgang Böhmer (CDU) sind die Ereignisse im Fall Bernburg Grund genug, höchstselbst interne Untersuchungen zu fordern.

    Eifer und Absicht des Ministerpräsidenten verwundern. Informationen zurückzuhalten, war in diesem Fall kurzsichtig. Nicht die Indiskretion in Behördenkreisen schürt den Verdacht, Sachsen-Anhalt sei auf dem rechten Auge blind. Vielmehr führt das Instrument einer Nachrichtensperre selbst zu dieser Erkenntnis.

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