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Mitteldeutsche Zeitung: zu Kaukasus

    Halle (ots) - Russland agiert aus einer Position der Stärke heraus. Das Land fühlt sich als Sieger. Es hat keinen Zweifel daran gelassen: Wenn es um sein ureigenes Interessensgebiet geht, wird hart reagiert. Saakaschwili hat dem Kreml dafür eine Steilvorlage geliefert. Die Nato-Mitgliedschaft seines Landes ist damit in weite Ferne gerückt. Das Bündnis kann sich in solche Konflikte nicht hineinziehen lassen. Und die Führung im Kreml kann sich die Hände reiben. Ein weiteres Ziel ist erreicht. Zugleich weiß Russland genau, dass es einen allzu großen Druck von EU und Nato nicht fürchten muss. Es gibt bereits genügend Spannungsfelder. An weiteren ist dem Westen nicht gelegen. Ihm sind Energie- und Wirtschaftsinteressen wichtiger.

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