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Mitteldeutsche Zeitung: zu Putin-Medwedew

    Halle (ots) - Im Konflikt mit Georgien erleben die Russen derzeit einen Wladimir Putin, wie sie ihn kennen und lieben - einen Mann der drastischen Worte und der Tat. Putin verurteilte die georgische Offensive, besuchte Verwundete, gab Pressekonferenzen und sicherte dem geschundenen Südossetien Hilfe zu. Eigentlich wäre das alles Sache des russischen Präsidenten und nicht des Ministerpräsidenten gewesen. Doch Dmitri Medwedew äußerte sich erst spät. Und seine Worte wirkten schwach - wie er selbst. Medwedew ist Präsident von Putins Gnaden. Gibt er sich aber auf Dauer mit dieser Rolle zufrieden, sägt er selbst an dem Stuhl, auf dem er sitzt.

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