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Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Luftverkehr Flughafen Leipzig/Halle immer häufiger Zwischenstation für US-Armee

    Halle (ots) - Der Flughafen Leipzig/Halle wird von US-Militärs immer häufiger als Zwischenstation auf dem Weg zu Einsätzen genutzt. Wie die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe) unter Berufung auf den Flughafenverband ADV berichtet, wurden auf dem Airport im vorigen Jahr 333 774 Transitpassagiere - von insgesamt 2,7 Millionen Fluggästen - gezählt. Der Flughafen habe eingeräumt, dass es sich dabei zum größten Teil um US-Soldaten handele. Von 2007 bis zum ersten Quartal 2008 habe sich der Transit-Anteil laut ADV auf ein Viertel fast verdoppelt, schreibt das Blatt. Der Flughafen selbst gebe unter Hinweis auf "Interna" der Fluggesellschaften keine genauen Zahlen heraus. Die US-Armee chartert für die Soldatentransporte Maschinen zweier ziviler Airlines, von North American und World Airways. Der Sprecher der Aktionsgemeinschaft "Flughafen natofrei", Lutz Metzger, sagte der Zeitung, "in der Tendenz" seien täglich bis zu neun Flüge mit GIs zu beobachten. Im Frühjahr habe man erst bis zu sechs Flüge pro Tag registriert.

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