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Mitteldeutsche Zeitung: Uran im Trinkwasser Sachsen-Anhalts Sozialministerin fordert festen Grenzwert

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalts Sozialministerin Gerlinde Kuppe (SPD) hat die Einführung eines Grenzwertes für Uran in Trink- und Mineralwasser gefordert. "Sowohl die Verbraucher als auch die Unternehmen wären auf der sicheren Seite, wenn Deutschland den Mut aufbringt, statt eines weichen Richtwertes einen harten Grenzwert einzuführen", sagte Kuppe der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Infolge des bislang fehlenden Grenzwertes werde der Verbraucher verunsichert und die Unternehmen erlitten Imageverluste, so Kuppe. Zuvor war bekannt geworden, dass in einigen Gegenden Deutschlands gewonnen Trink- und Mineralwässer mit dem giftigen und radioaktiven Schwermetall Uran belastet sind. In Sachsen-Anhalt ist vor allem der Südharz betroffen. In Sangerhausen etwa liegt die Belastung des Trinkwasser teilweise mehr als doppelt so hoch wie der vom Umweltbundesamt empfohlene Grenzwert von 10 Mikrogramm je Liter.

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