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Mitteldeutsche Zeitung: zu Obamas Rundreise

    Halle (ots) - Der demokratische Präsidentschaftskandidat, der in Umfragen vorn liegt, hat bei aller Begeisterung mit einem Makel zu kämpfen: seiner relativen Unerfahrenheit, vor allem in der Außenpolitik. Die Amerikaner begeistern sich für Obama, das ist wahr, aber der Zweifel nagt doch: Hat er wirklich das Zeug zum Präsidenten? Die Bilder aus Afghanistan und dem Irak, aus Jordanien, Israel, Frankreich, England und Deutschland, sollen dem Publikum daheim einen neuen Obama zeigen. Einen, der wie ein Staatsmann auf der Weltbühne agiert. Viele Amerikaner stört es, dass ihr Ruf in der Welt in der Ära Bush so gelitten hat. Doch zu viel Jubel in Berlin und anderswo könnte Obama auch schaden. Wenn Obama auf dieser Reise wie der Kandidat der Europäer fürs Weiße Haus wirkt, wird das die amerikanischen Zweifler in ihrem Unbehagen nur bestärken.

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