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Mitteldeutsche Zeitung: zu Milchboykott

Halle (ots) - Wenn man weniger einnimmt für seine Arbeit als man dafür aufwendet, werden die Arbeit und der Mensch, der sie leistet, entwertet. Dies erleben die Bauern, deren Milch im Handel verschleudert wird. Für viele geht es um die Existenz, um den Erhalt eines oft über Generationen aufgebauten Lebenswerkes. Doch darf man die Milch, ein hochwertiges Lebensmittel, einfach vernichten? Da sind ethische Bedenken nicht von der Hand der zu weisen, wenn andernorts Hunger regiert. Aber stärker wiegt in dem Fall, dass Landwirte für ihre Zukunft und damit auch für eine dauerhaft stabile Versorgung aus heimischer Produktion kämpfen. Sie handeln aus der Not heraus. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Chefredaktion Tel.: 0345 565 4300 Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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