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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundespräsidentenkandidatur

    Halle (ots) - Gleichwohl ist mit der Klarheit über beide Kandidaturen die Auseinandersetzung nicht beendet. Sie steht vielmehr am Anfang. Schon haben prominente Unionspolitiker Kostproben einer parteipolitisch instrumentalisierten Präsidentendebatte geliefert. CSU-Chef Erwin Huber unterstellt der SPD vorsorglich "klammheimliche Zusammenarbeit mit der Linkspartei". Wahr ist, dass eine SPD-Kandidatin Schwan bei der Wahl durch die Bundesversammlung am 23. Mai 2009 ohne die Stimmen der Linken keine Chance auf eine Mehrheit hat. Falsch ist die unterstellte Nähe einer Bundespräsidentin Gesine Schwan zu "linken" Positionen oder einer ebensolchen Amtsführung. Gerade die streitbare Sozialdemokratin hat sich in ihrem wissenschaftlichen und politischen Wirken wie kaum jemand mit dem real existierenden Sozialismus kritisch auseinander gesetzt.

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