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Mitteldeutsche Zeitung: zu China - Tibet

    Halle (ots) - Chinas Regierung hat deshalb mit ihrem Gesprächsangebot an den Dalai Lama tatsächlich einen großen Schritt getan. Selbst wenn dahinter zunächst nur die Absicht stehen sollte, vor den Olympischen Spielen den weiteren Ansehensverlust zu stoppen. China beweist damit mehr Souveränität als durch das strikte Absperren der tibetischen Grenzen für jeden Ausländer. Das Öffnen der Grenze wäre deshalb nur der zweite, folgerichtige Schritt. Inhalt, Form und vor allem Ergebnis der Gespräche über Tibet sind gleichwohl noch offen. Es ist durchaus möglich, dass Peking versucht, sich über den Sommer medial zu retten, und hofft, dass das Thema spätestens im Herbst wieder in der Versenkung verschwindet. Darauf rechnen kann sie jedoch nicht.

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