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Mitteldeutsche Zeitung: zu Schwarz-Grün/Hamburg

Halle (ots) - Aber die Kräfteverhältnisse in einem Fünfparteiensystem haben allerorten die Pragmatiker auf den Plan gerufen. In den Parteizentralen, mit Ausnahme der Linkspartei, wächst das Interesse an neuer Beweglichkeit jenseits des vertrauten Lagerdenkens zwischen bürgerlich-konservativ (Union und FDP) und Rot-Grün. Wenn Schwarz-Grün nicht nur möglich ist, sondern sich hoffentlich auch bewährt, dann öffnet sich in Bund und Ländern der Weg für neue Dreierbündnisse, ob Jamaika (CDU, FDP und Grüne) oder die Ampel (SPD, Grüne, FDP). Selbst die Bildung einer rot-rot-grünen Koalition eines Tages wird damit wahrscheinlicher. Dass die Union mit den Grünen Gemeinsamkeiten entdeckt, war überfällig. Denn die Grundidee, nachhaltig zu wirtschaften und künftigen Generationen Handlungsspielraum zu erhalten, ist sowohl grün als auch konservativ. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Chefredaktion Tel.: 0345 565 4300 Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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