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Mitteldeutsche Zeitung: zu Afghanistan-Einsatz

    Halle (ots) - Noch macht es die US-Regierung den Deutschen relativ leicht. Ihre Forderung an die Bundesregierung, endlich mehr Soldaten und Hubschrauber in den umkämpften Süden Afghanistans zu schicken, wird zum falschen Zeitpunkt und am falschen Ort erhoben. Die Zurückweisung des Ansinnens ist einfach. Nicht die USA, sondern nur die Nato könnte von Deutschland mehr Truppen verlangen. Aber die Stunde der Wahrheit rückt näher. Das Thema wird den Gipfel des Verteidigungsbündnisses in der kommenden Woche im litauischen Vilnius bestimmen. Der Kampf um die Zukunft Afghanistans hat sich verschärft. Nicht weniger, sondern mehr Einsatz wäre erforderlich, um die Taliban dauerhaft in Schranken zu halten. Doch die politische Bereitschaft, dieses auch personelle Engagement zu tragen, ist in allen Ländern der Allianz unter starken Druck geraten.

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