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Lausitzer Rundschau: Ein Neuanfang - Zum Wechsel an der Spitze des BND

Cottbus (ots) - Dass der BND einen Neuanfang braucht, hat nicht nur etwas mit vielen neuen Aufgaben zu tun. Der BND ist durch die NSA-Affäre ins Zwielicht geraten, das Vertrauen in seine Arbeit ist schwer erschüttert. Und das in einer Phase, in der er angesichts der Terrorgefahr dringender denn je benötigt wird. Darum geht es. Auch der Zeitpunkt für die Ablösung von BND-Chef Schindler überrascht nicht: Hätte Kanzleramtschef Altmaier ihm schon im vergangenen Jahr den Stuhl vor die Tür gesetzt, als die Opposition laut seinen Rauswurf forderte, hätte sich Altmaier erst recht dem Vorwurf des Bauernopfers ausgesetzt. Die NSA-Affäre wäre zum damaligen Zeitpunkt zu einer noch größeren Belastung geworden. Der Neue muss es richten. Bruno Kahl gilt nicht gerade als Freund der Transparenz. Sie ist tatsächlich mit der Geheimdienstarbeit schwer zu vereinbaren, wird aber von Parlament und Bevölkerung erwartet. Es wird für Kahl die zentrale Aufgabe sein, diesen Spagat zu leisten.

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