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Lausitzer Rundschau: Staatliche Kapitulation Zum Rekordniveau bei Wohnungseinbrüchen

Cottbus (ots) - Der Bundesinnenminister hatte schon im vergangenen Jahr ein Konzept zur besseren Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in Aussicht gestellt. Viel scheint daraus nicht geworden zu sein. Dabei wären entsprechende Maßnahmen gerade im Hinblick auf Diebesbanden geboten, auf die ein großer Teil der Wohnungseinbrüche entfällt. Deutschland gilt als reiches Land. Das macht es auch für die Kriminellen attraktiv. Zumal sie in den allerwenigsten Fällen auf frischer Tat ertappt werden. Besser sind die Fahndungsaussichten, wenn das Diebesgut verkauft werden soll. Doch tendiert auch hier der polizeiliche Erfolg gegen null, sobald es den Tätern gelingt, ihre Beute ins Ausland zu schaffen. Angesichts der offenen EU-Binnengrenzen scheint das keine übermäßig hohe Hürde zu sein. Bei der Terrorbekämpfung wird schon länger über die Notwendigkeit einer deutlich stärkeren internationalen Vernetzung der Sicherheitsbehörden diskutiert. Dieser Weg muss auch bei der Bekämpfung der organisierten Einbruchskriminalität gegangen werden. Ansonsten könnte sich für viele Bürger der fatale Eindruck erhärten, dass der Staat vor den alltäglichen Verbrechen kapituliert.

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