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Lausitzer Rundschau: Zur Verwendung für Ihre Nachrichten-Redaktion bei Nennung der Quelle LAUSITZER RUNDSCHAU Cottbus: Eskalationen bei Pegida - Sachsens Innenminister Ulbig sieht Organisatoren in der Pflicht

Cottbus (ots) - Cottbus. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat die Organisatoren von Pegida davor gewarnt, die Demonstrationen aus dem Ruder laufen zu lassen. "Es gibt einen Veranstalter, der ist verantwortlich für die Veranstaltung, inklusive An- und Abreise, so sind die Spielregeln", sagte Ulbig im Interview mit der in Cottbus erscheinenden Lausitzer Rundschau. Für die Polizei sei es eine "besondere Herausforderung", zeitgleich Demonstrationen in Leipzig und Dresden abzusichern, betonte der CDU-Politiker, der in Dresden für das Amt des Oberbürgermeisters kandidiert. Beim sogenannten Abendspaziergang des Pegida-Bündnisses hatten sich am vergangenen Montag einzelne Gruppen abgespalten. Eine Gruppe, die sich selbst "die Identitären" nennt, versuchte, ins Landtagsgebäude einzudringen. Im Gespräch mit der AfD-Fraktion hat das Orga-Team von Pegida am Mittwoch laut Bericht der AfD Schwierigkeiten eingeräumt, die zuletzt 18 000 Teilnehmer im Griff zu behalten. Es sei demnach nicht mehr möglich, unliebsame Plakate und Transparente einzusammeln oder offen rechtsextreme Gruppen auszuschließen. Auch für diesen Montag ist ein Abendspaziergang geplant. Die Organisatoren haben ihre Teilnehmer dazu aufgerufen, anlässlich des Anschlags von Paris mit Trauerflor zu erscheinen.

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