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Lausitzer Rundschau: Qualität statt Menge Mindestmenge für Frühchenversorgung gekippt

Cottbus (ots)

Spezialisierte Kinderkliniken dürfen auch weiterhin sehr kleine Neugeborene betreuen, unabhängig von der jährlichen Fallzahl. Das entschied am Mittwoch das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg. Denn dass die Winzlinge in größeren Zentren besser versorgt würden als in kleinen, aber hoch engagierten Teams, davon waren die Richter nicht überzeugt. Ohne Beweis keine Zwangszentralisierung. In vielen Krankenhäusern bundesweit, darunter auch im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, können die Frühchenspezialisten jetzt aufatmen. Und Frauen, denen eine sehr zeitige Frühgeburt droht, müssen auch künftig nicht unbedingt weit entfernt entbinden, um ihr Baby in guten Händen zu wissen. Für Ärzte, die stark untergewichtigen Neugeborenen bei ihrem Kampf ins Leben beistehen, bedeutet das eine bleibende hohe Verantwortung. Sie müssen sich Qualitätsprüfungen stellen und ihre Arbeit mit anderen Kliniken vergleichen. Nur wenn sie immer wieder belegen, dass die Betreuung von Frühchen mehr an der Qualifikation der Mediziner als an einer Fallzahl hängt, werden sie auch künftig Zentralisierungsbestrebungen abwehren können.

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