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Lausitzer Rundschau: Da fehlt es an Etwas Brandenburgs Ex-Innenminister räumt Fehler ein

Cottbus (ots) - Brandenburgs einstige Polit-Größe Rainer Speer hat Mut. Er denkt tatsächlich, er kommt mit einer Legende vom unwissenden Vater, der den Staat in aller Unschuld Unterhalt zahlen lässt und gewissermaßen aus Versehen die Mutter seines Kindes befördert, bei den Menschen durch. Der Mann, schon immer ein besonders auffälliges Exemplar seines Berufsstandes, treibt es tatsächlich auf die Spitze. So wenig Respekt vor dem Souverän, vor dem Volk, hat es bislang selten gegeben. Und solch eine Haltung offenbart ein Ausmaß an Realitätsverlust, bei dem man sich tatsächlich Sorgen machen muss um die geistige Gesundheit. Der Abgeordnete Rainer Speer aus Potsdam hat keine Ahnung davon, dass die Bürger dieser Republik bei Politikern aus Erfahrung und gutem Grund strenge Maßstäbe anlegen. Bei ihm ist die weit verbreitete Politikverdrossenheit noch gar nicht angekommen. Er spricht wie der Kumpel aus der Kneipe, bei dem man bitte zu später Stunde fünf schon mal gerade sein lassen darf. Da ist es fast schon zwingend, dem Mann die Wirklichkeit wieder etwas näher zu bringen und eine lohnende Aufgabe für seinen Freund Matthias Platzeck. Speers schneller Verzicht auf sein Parlamentsmandat würde dabei helfen.

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