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Lausitzer Rundschau: Ein starker Katholik Zur Wahl von Alois Glück als Präsident des ZdK

    Cottbus (ots) - Was für ein Glück für Deutschlands Katholiken. Die Wahl des ehemaligen bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück zum Nachfolger des scheidenden ZdK-Präsidenten Hans-Joachim Meyer ist eine richtige und gute Entscheidung. Das wichtigste Laiengremium der deutschen Katholiken wie auch die Deutsche Bischofskonferenz setzen damit einen Schlussstrich unter eine unwürdige Affäre, die den deutschen Katholizismus über Monate belastete. Nun kann die Scharte verheilen, die entstand, als es den Bischöfen misslang, den ursprünglichen Kandidaten Heinz-Wilhelm Brockmann mit der vorgeschriebenen Zwei-Drittel-Mehrheit zu bestätigen - zumal mit Glück der ideale Kandidat gefunden scheint. Als Landtagspräsident im Freistaat war er ein Vermittler: Als CSU-Politiker setzte er sich für eine Gedenktafel für im KZ ums Leben gekommene SPD-Abgeordnete ein. Doch auch gegen Widerstände kämpfte Glück erfolgreich, etwa als er sich gegen den Willen der Bischöfe an der Gründung der Schwangerenberatung Donum Vitae beteiligte. Das lässt hoffen, dass der CSU-Politiker auch künftig eine starke Stimme des deutschen Laienkatholizismus werden wird. An der Spitze des ZdK jedenfalls braucht es eine Persönlichkeit, die die politische Klaviatur beherrscht und sich auch nicht davor scheut, der Politik wie den eigenen Bischöfen gegenüber selbstbewusst das Wort zu nehmen. Die richtigen Voraussetzungen dafür hat Alois Glück - zum Glück.

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